Anitentzündliche Rezepte Backen

Antientzündliche Rezepte Backen: 10 gesunde Kuchen und Kekse

Du liebst Kuchen. Aber jedes Mal nach einem Stück: Aufgebläht. Müde. Haut schlechter.

Du weißt: Normaler Kuchen fördert Entzündungen. Weißmehl. Zucker. Schlechte Öle.

Du denkst: „Dann muss ich auf Backen verzichten.“

Falsch.

Du kannst backen. Lecker. Süß. Aber ohne Entzündungen.

Die Lösung: Antientzündliches Backen.

Ersetze Weißmehl (durch Mandelmehl, Hafermehl). Ersetze Zucker (durch Datteln, Bananen, Ahornsirup). Ersetze Butter (durch Kokosöl, Avocado). Füge entzündungshemmende Gewürze hinzu (Kurkuma, Ingwer, Zimt).

Das Ergebnis: Kuchen, Kekse, Muffins. Die schmecken. Die sättigen. Die Entzündungen nicht anheizen.

Hier bekommst du: 10 antientzündliche Back-Rezepte (Kuchen, Kekse, Muffins, Brot), welche Zutaten entzündungshemmend sind, und warum normales Backen Probleme macht.


Warum normales Backen Entzündungen fördert

Standard-Backrezept: Weißmehl + weißer Zucker + Butter + Milch.

Warum normaler Kuchen Entzündungen fördert

3 Probleme:

Problem 1: Weißmehl (hoher GI, keine Nährstoffe)

Weißmehl hat GI 85 (Blutzucker steigt schnell). Keine Ballaststoffe. Keine Vitamine.

Was passiert: Blutzucker-Spike. Insulin-Spike. Entzündungen steigen (hoher Blutzucker = oxidativer Stress).

Lösung: Mandelmehl (GI 0), Kokosmehl (GI 45), Hafermehl (GI 55), Buchweizenmehl (GI 54).

Problem 2: Weißer Zucker (fördert Entzündungen direkt)

Zucker aktiviert NF-κB (Hauptschalter für Entzündungen im Körper). Er füttert schlechte Darmbakterien (Dysbiose = Entzündungen).

Studien zeigen: Menschen, die viel Zucker essen (über 50 g täglich): CRP (Entzündungsmarker) +30 % höher.

Lösung: Datteln, Bananen (natürlicher Zucker + Ballaststoffe), Ahornsirup (Grad A, dunkler = mehr Antioxidantien), Kokosblütenzucker (GI 35), Erythrit (0 kcal, GI 0).

Problem 3: Butter, Milch (Omega-6, Hormone)

Butter hat viel gesättigtes Fett (kann Entzündungen fördern in großen Mengen). Milch hat Hormone (IGF-1 = kann Akne verschlimmern, Entzündungen anheizen).

Lösung: Kokosöl (Laurinsäure = entzündungshemmend), Olivenöl (Oleocanthal = wirkt wie Ibuprofen), Avocado (gesunde Fette, Vitamin E), Mandelmilch (keine Hormone).


Die 7 besten antientzündlichen Back-Zutaten

Die 7 Geheimwaffen für antientzündliches Backen

Zutat 1: Mandelmehl (Weißmehl-Ersatz #1)

Warum gut: Niedriger GI (0). Viel Protein (24 g/100 g). Vitamin E (Antioxidans). Gesunde Fette.

Verwenden: Kuchen, Kekse, Muffins. Ersetzt Weißmehl 1:1 (aber Teig wird dichter, evtl. mehr Eier nötig).

Kaufen: Bio, blanchiert (weiß = ohne Schale, feiner). 8–12 €/500 g.*

Zutat 2: Kokosöl (Butter-Ersatz)

Warum gut: Laurinsäure (50 % der Fette = entzündungshemmend, antibakteriell). MCT-Öle (schnelle Energie, kein Fett-Ansatz).

Verwenden: Jedes Rezept statt Butter. 1:1 Ersatz (100 g Butter = 100 g Kokosöl).

Kaufen: Kaltgepresst, Bio. 6–10 €/500 ml.*

Zutat 3: Datteln (Zucker-Ersatz natürlich)

Warum gut: Natürlicher Zucker + Ballaststoffe (kein Blutzucker-Spike). Kalium, Magnesium. Süß (Zucker-Ersatz 1:1 in pürierter Form).

Verwenden: Püriert als Süße (für Kuchen, Brownies). Ganz in Keksen, Energy Balls.

Kaufen: Medjool-Datteln (größer, süßer). 5–8 €/500 g.*

Umrechnung: 100 g Zucker = 150 g Dattel-Püree (6–8 Datteln püriert mit 3 EL Wasser).

Zutat 4: Zimt (Blutzucker-Stabilisator)

Warum gut: Senkt Blutzucker um 10–20 % (verbessert Insulin-Sensitivität). Antioxidantien (Polyphenole). Entzündungshemmend.

Verwenden: In jedem Backrezept. 1–2 TL pro Kuchen.

Studien zeigen: 1 g Zimt täglich (8 Wochen) = Blutzucker nüchtern -20 mg/dl, Entzündungen -10 %. Aber bitte nur Ceylon-Zimt* und KEINEN Cassia-Zimt.

Zutat 5: Kurkuma (stärkstes antientzündliches Gewürz)

Warum gut: Curcumin hemmt COX-2, NF-κB (Entzündungs-Enzyme). Wirkt wie Ibuprofen (ohne Nebenwirkungen).

Verwenden: In herzhaften Backwaren (Brot, herzhafte Muffins). Oder: Goldene-Milch-Kuchen (mit Ingwer).

Wichtig: Immer mit Pfeffer (Piperin erhöht Aufnahme 2000 %) + Fett (Curcumin fettlöslich).

Zutat 6: Ingwer (Gingerol = entzündungshemmend)

Warum gut: Gingerol hemmt Prostaglandine (Entzündungs-Mediatoren). Hilft bei Gelenkschmerzen, Periodenschmerzen.

Verwenden: Frisch gerieben (1–2 cm pro Kuchen) ODER Ingwer-Pulver (1 TL).

Kombiniert mit: Zimt, Kurkuma (potenziert Wirkung).

Zutat 7: Dunkle Schokolade 85 % (Polyphenole)

Warum gut: Flavonoide (Antioxidantien = entzündungshemmend). Wenig Zucker (2 g/30 g bei 85 %).

Verwenden: In Brownies, Cookies, als Chunks. Oder geschmolzen als Glasur.

Kaufen: Mindestens 70 %, besser 85+ %. Bio, Fair Trade.


10 antientzündliche Back-Rezepte

Rezept 1: Mandelmehl-Zimt-Kuchen (30 Minuten)

Mandel-Mehl-Zimt-Kuchen

Portionen: 8 Stücke

Zutaten:

  • 200 g Mandelmehl
  • 3 Eier
  • 80 ml Kokosöl (geschmolzen)
  • 80 ml Ahornsirup (Grad A)
  • 1 reife Banane (zerdrückt)
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Optional: 50 g Walnüsse (gehackt)

Zubereitung:

  1. Ofen vorheizen 180 °C. Kastenform (20 cm) mit Backpapier auslegen.
  2. Eier + Kokosöl + Ahornsirup + Banane + Vanille in Schüssel verrühren.
  3. Mandelmehl + Zimt + Backpulver + Salz dazu. Gut vermischen.
  4. Optional: Walnüsse unterrühren.
  5. Teig in Form gießen.
  6. Backen 25–30 Min (Stäbchenprobe: kommt sauber raus = fertig).
  7. Abkühlen lassen. Aus Form nehmen.

Makros pro Stück: 220 kcal, 8 g Protein, 15 g Kohlenhydrate, 16 g Fett.

Warum antientzündlich: Mandelmehl (niedriger GI), Zimt (senkt Blutzucker), Kokosöl (Laurinsäure), Banane (Kalium, natürliche Süße), Walnüsse (Omega-3).

Haltbarkeit: 5 Tage Raumtemperatur (in Box), 10 Tage Kühlschrank.


Rezept 2: Schoko-Avocado-Brownies (25 Minuten)

Schoko-Avocado-Brownies

Portionen: 12 Brownies

Zutaten:

  • 2 reife Avocados (püriert)
  • 100 g dunkle Schokolade 85 % (geschmolzen)
  • 3 Eier
  • 80 g Kokosblütenzucker (oder Ahornsirup)
  • 50 g Kakao-Pulver (ungesüßt)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Prise Salz

Zubereitung:

  1. Ofen vorheizen 175 °C. Quadratische Form (20×20 cm) einfetten.
  2. Avocados pürieren (bis cremig).
  3. Schokolade schmelzen (Wasserbad oder Mikrowelle).
  4. Avocado + Schokolade + Eier + Zucker + Vanille in Schüssel. Gut verrühren.
  5. Kakao + Backpulver + Salz dazu. Vermischen.
  6. Teig in Form gießen.
  7. Backen 20–25 Min (Mitte sollte noch leicht wackeln = fudgy).
  8. Abkühlen lassen. In 12 Stücke schneiden.

Makros pro Brownie: 140 kcal, 4 g Protein, 12 g Kohlenhydrate, 10 g Fett.

Warum antientzündlich: Avocado (Vitamin E, gesunde Fette, kein Butter), dunkle Schokolade (Polyphenole), Kakao (Flavonoide), Kokosblütenzucker (GI 35 vs. Zucker GI 100).

Geheim-Tipp: Niemand schmeckt Avocado (nur Schokolade). Perfekt für Skeptiker.


Rezept 3: Goldene-Milch-Muffins (Kurkuma-Ingwer, 25 Minuten)

Goldene Milch Muffins

Portionen: 12 Muffins

Zutaten:

  • 200 g Hafermehl (Haferflocken gemahlen)
  • 3 Eier
  • 100 ml Kokosöl (geschmolzen)
  • 100 ml Ahornsirup
  • 150 ml Mandelmilch
  • 2 TL Kurkuma
  • 1 TL Ingwer (frisch gerieben oder Pulver)
  • 1 TL Zimt
  • ½ TL schwarzer Pfeffer (wichtig für Kurkuma-Aufnahme!)
  • 1 TL Backpulver
  • Prise Salz

Zubereitung:

  1. Ofen vorheizen 180 °C. Muffin-Form mit Papierförmchen auslegen.
  2. Eier + Kokosöl + Ahornsirup + Mandelmilch in Schüssel verrühren.
  3. Hafermehl + Kurkuma + Ingwer + Zimt + Pfeffer + Backpulver + Salz dazu. Gut vermischen (Teig wird goldgelb).
  4. Teig auf 12 Muffin-Förmchen verteilen.
  5. Backen 20–22 Min (Stäbchenprobe).
  6. Abkühlen lassen.

Makros pro Muffin: 150 kcal, 4 g Protein, 18 g Kohlenhydrate, 8 g Fett.

Warum antientzündlich: Kurkuma (Curcumin = hemmt Entzündungen), Ingwer (Gingerol), Pfeffer (Piperin erhöht Curcumin-Aufnahme), Zimt (Blutzucker-Stabilität), Hafermehl (Ballaststoffe).

Schmeckt wie: Goldene Milch als Muffin. Leicht würzig, nicht zu süß.


Rezept 4: Beeren-Zitronen-Blechkuchen (35 Minuten)

Portionen: 12 Stücke

Zutaten:

  • 250 g Mandelmehl
  • 4 Eier
  • 100 ml Olivenöl (mild)
  • 100 ml Ahornsirup
  • Abrieb + Saft von 2 Zitronen
  • 200 g Beeren (Blaubeeren, Himbeeren, frisch oder TK)
  • 1 TL Backpulver
  • Prise Salz

Zubereitung:

  1. Ofen vorheizen 175 °C. Backblech (30×20 cm) mit Backpapier auslegen.
  2. Eier + Olivenöl + Ahornsirup + Zitronensaft + Zitronenabrieb in Schüssel. Gut verrühren.
  3. Mandelmehl + Backpulver + Salz dazu. Vermischen.
  4. Teig auf Blech verteilen. Beeren darauf verteilen (drücken leicht ein).
  5. Backen 30–35 Min (goldbraun, Stäbchenprobe).
  6. Abkühlen lassen. In 12 Stücke schneiden.

Makros pro Stück: 200 kcal, 7 g Protein, 14 g Kohlenhydrate, 14 g Fett.

Warum antientzündlich: Olivenöl (Oleocanthal = wirkt wie Ibuprofen), Zitronen (Vitamin C, Antioxidantien), Beeren (Anthocyane = stark entzündungshemmend), Mandelmehl (Vitamin E).

Perfekt für: Geburtstage, Familien-Kaffee (sieht „normal“ aus, schmeckt „normal“, aber gesund).


Rezept 5: Walnuss-Bananen-Brot (40 Minuten)

Portionen: 10 Scheiben

Zutaten:

  • 200 g Hafermehl
  • 3 reife Bananen (zerdrückt)
  • 2 Eier
  • 80 ml Kokosöl (geschmolzen)
  • 2 EL Ahornsirup (optional, wenn Bananen sehr süß sind)
  • 100 g Walnüsse (gehackt)
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Backpulver
  • Prise Salz

Zubereitung:

  1. Ofen vorheizen 180 °C. Kastenform (25 cm) mit Backpapier auslegen.
  2. Bananen zerdrücken (mit Gabel).
  3. Bananen + Eier + Kokosöl + Ahornsirup in Schüssel. Verrühren.
  4. Hafermehl + Zimt + Backpulver + Salz dazu. Vermischen.
  5. Walnüsse unterrühren (spare ein paar zum Drüberstreuen).
  6. Teig in Form gießen. Rest-Walnüsse oben drauf.
  7. Backen 35–40 Min (Stäbchenprobe).
  8. Abkühlen lassen. Aus Form nehmen.

Makros pro Scheibe: 180 kcal, 5 g Protein, 20 g Kohlenhydrate, 10 g Fett.

Warum antientzündlich: Walnüsse (höchster Omega-3-Gehalt aller Nüsse = 2,5 g/30 g), Bananen (Kalium, natürliche Süße), Hafermehl (Beta-Glucan = entzündungshemmend), Zimt (Blutzucker-Kontrolle).

Verwenden: Als Frühstück (toasten, mit Mandelmus), Snack nachmittags.


Rezept 6: Ingwer-Kardamom-Kekse (20 Minuten)

Portionen: 20 Kekse

Zutaten:

  • 200 g Mandelmehl
  • 80 ml Kokosöl (geschmolzen)
  • 60 ml Ahornsirup
  • 1 Ei
  • 2 cm Ingwer (frisch gerieben)
  • 1 TL Kardamom (gemahlen)
  • 1 TL Zimt
  • ½ TL Backpulver
  • Prise Salz

Zubereitung:

  1. Ofen vorheizen 175 °C. Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Kokosöl + Ahornsirup + Ei + Ingwer in Schüssel. Verrühren.
  3. Mandelmehl + Kardamom + Zimt + Backpulver + Salz dazu. Vermischen (Teig wird klebrig).
  4. Mit Löffel kleine Häufchen auf Blech setzen (ca. 20 Stück). Flach drücken (werden nicht größer beim Backen).
  5. Backen 12–15 Min (Ränder leicht braun).
  6. Abkühlen lassen auf Blech (werden fester).

Makros pro Keks: 70 kcal, 2 g Protein, 5 g Kohlenhydrate, 5 g Fett.

Warum antientzündlich: Ingwer (Gingerol = reduziert Gelenkschmerzen -25 % in Studien), Kardamom (Antioxidantien, verdauungsfördernd), Mandelmehl (niedriger GI).

Schmeckt wie: Lebkuchen (aber ohne Zucker-Crash). Perfekt im Herbst/Winter.


Rezept 7: Kakao-Chia-Energy-Balls (10 Minuten, kein Backen)

Portionen: 12 Bällchen

Zutaten:

  • 100 g Haferflocken
  • 6 Medjool-Datteln (entsteint)
  • 3 EL Mandelmus
  • 2 EL Kakao-Pulver
  • 2 EL Chiasamen
  • 1 TL Zimt
  • Prise Salz
  • Zum Wälzen: Kakao oder Kokosflocken

Zubereitung:

  1. Datteln in Food Processor fein hacken.
  2. Haferflocken + Mandelmus + Kakao + Chiasamen + Zimt + Salz dazu. Mixen (bis klebrige Masse).
  3. 12 Kugeln formen (mit nassen Händen).
  4. In Kakao oder Kokosflocken wälzen.
  5. Kühlschrank 30 Min (fest werden lassen).

Makros pro Bällchen: 90 kcal, 3 g Protein, 12 g Kohlenhydrate, 4 g Fett.

Warum antientzündlich: Chiasamen (Omega-3 2 g/EL, Ballaststoffe), Kakao (Flavonoide), Datteln (Kalium, Ballaststoffe), Zimt (Blutzucker).

Haltbarkeit: 10 Tage Kühlschrank, 3 Monate Gefrierfach.


Rezept 8: Kürbis-Gewürz-Brot (45 Minuten)

Portionen: 12 Scheiben

Zutaten:

  • 300 g Kürbispüree (aus Hokkaido oder Butternut, gedämpft + püriert)
  • 200 g Mandelmehl
  • 3 Eier
  • 80 ml Ahornsirup
  • 60 ml Kokosöl (geschmolzen)
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Ingwer (Pulver)
  • ½ TL Muskatnuss
  • ½ TL Nelken (gemahlen)
  • 1 TL Backpulver
  • Prise Salz
  • Optional: 50 g Kürbiskerne (zum Drüberstreuen)

Zubereitung:

  1. Ofen vorheizen 180 °C. Kastenform (25 cm) mit Backpapier auslegen.
  2. Kürbispüree + Eier + Ahornsirup + Kokosöl in Schüssel. Verrühren.
  3. Mandelmehl + Zimt + Ingwer + Muskatnuss + Nelken + Backpulver + Salz dazu. Gut vermischen.
  4. Teig in Form gießen. Kürbiskerne oben drauf.
  5. Backen 40–45 Min (Stäbchenprobe).
  6. Abkühlen lassen.

Makros pro Scheibe: 160 kcal, 6 g Protein, 14 g Kohlenhydrate, 10 g Fett.

Warum antientzündlich: Kürbis (Beta-Carotin = Antioxidans, Vitamin A), Kürbiskerne (Magnesium 535 mg/100 g = senkt Entzündungen), Gewürze (Zimt, Ingwer, Muskatnuss = alle entzündungshemmend).

Perfekt für: Herbst, als Frühstück (toasten, mit Frischkäse light).


Rezept 9: Kokos-Beeren-Riegel (25 Minuten)

Portionen: 12 Riegel

Zutaten:

  • 150 g Haferflocken
  • 100 g Kokosraspeln
  • 80 ml Kokosöl (geschmolzen)
  • 80 ml Ahornsirup
  • 150 g Beeren (Himbeeren, Blaubeeren, TK geht)
  • 2 EL Chiasamen
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Prise Salz

Zubereitung:

  1. Ofen vorheizen 175 °C. Backblech (20×20 cm) mit Backpapier auslegen.
  2. Haferflocken + Kokosraspeln + Kokosöl + Ahornsirup + Chiasamen + Vanille + Salz in Schüssel. Gut vermischen.
  3. Hälfte der Masse auf Blech verteilen. Fest andrücken (Boden).
  4. Beeren darauf verteilen.
  5. Rest der Masse oben drauf (als Streusel).
  6. Backen 20–25 Min (goldbraun).
  7. Abkühlen lassen. In 12 Riegel schneiden.

Makros pro Riegel: 150 kcal, 3 g Protein, 15 g Kohlenhydrate, 9 g Fett.

Warum antientzündlich: Kokosöl (Laurinsäure), Beeren (Anthocyane = stärkste antientzündliche Antioxidantien), Chiasamen (Omega-3), Haferflocken (Beta-Glucan).

Verwenden: Snack nachmittags, To-Go, Kinder-Lunchbox.


Rezept 10: Apfel-Zimt-Crumble (30 Minuten)

Portionen: 6 Portionen

Zutaten:

  • Füllung: 4 Äpfel (geschält, in Würfel), 2 EL Ahornsirup, 1 TL Zimt, Saft von ½ Zitrone
  • Streusel: 100 g Mandelmehl, 100 g Haferflocken, 60 ml Kokosöl (geschmolzen), 2 EL Ahornsirup, 1 TL Zimt, Prise Salz

Zubereitung:

  1. Ofen vorheizen 180 °C. Auflaufform (20×20 cm) einfetten.
  2. Äpfel + Ahornsirup + Zimt + Zitronensaft in Form vermischen.
  3. Streusel: Mandelmehl + Haferflocken + Kokosöl + Ahornsirup + Zimt + Salz in Schüssel. Mit Händen zu Streuseln verkneten.
  4. Streusel über Äpfel verteilen.
  5. Backen 25–30 Min (Streusel goldbraun, Äpfel weich).
  6. Warm servieren (optional mit Vanille-Eis oder Kokos-Joghurt).

Makros pro Portion: 220 kcal, 5 g Protein, 28 g Kohlenhydrate, 11 g Fett.

Warum antientzündlich: Äpfel (Quercetin = Antioxidans, Ballaststoffe), Zimt (senkt Blutzucker-Anstieg durch Äpfel um 20 %), Mandelmehl (Vitamin E), Haferflocken (Beta-Glucan).

Perfekt für: Dessert nach Abendessen (warm = Comfort Food, aber gesund).


Das Wichtigste auf einen Blick

Normales Backen fördert Entzündungen: Weißmehl (GI 85, Blutzucker-Spike = Entzündungen), weißer Zucker (aktiviert NF-κB = Entzündungs-Schalter), Butter (gesättigte Fette, in Maßen okay, aber oft zu viel). Lösung: Ersetze alles.

Die 3 wichtigsten Ersatz-Zutaten: Mandelmehl statt Weißmehl (GI 0, Vitamin E, Protein 24g/100g), Kokosöl statt Butter (Laurinsäure = entzündungshemmend), Datteln/Ahornsirup statt Zucker (Ballaststoffe, niedriger GI, Antioxidantien).

Top 3 einfachste Rezepte: Mandelmehl-Zimt-Kuchen (30 Min, 7 Zutaten, schmeckt wie normaler Kuchen), Schoko-Avocado-Brownies (25 Min, niemand schmeckt Avocado, super fudgy), Energy Balls (10 Min, kein Backen, hält 10 Tage).

Gewürze sind Geheimwaffe: Zimt (senkt Blutzucker -20%, in jedem Rezept 1-2 TL), Kurkuma + Pfeffer (Curcumin hemmt Entzündungen wie Ibuprofen, wichtig: immer mit Pfeffer!), Ingwer (Gingerol reduziert Gelenkschmerzen -25%).

Haltbarkeit Meal Prep: Kuchen/Brot 5 Tage Raumtemperatur (Box), 10 Tage Kühlschrank, 3 Monate Gefrierfach. Kekse 7 Tage Raumtemperatur (Dose). Energy Balls 10 Tage Kühlschrank, 3 Monate Gefrierfach. Backe Sonntag = Woche Snacks fertig.

Ersatz-Tabelle

Häufige Fragen

Schmeckt antientzündliches Backen anders?

Anfangs ja (Mandelmehl schmeckt nussiger, Kokosöl leicht nach Kokos, weniger süß). Nach 2–3 Rezepten: Du gewöhnst dich. Viele sagen sogar: Schmeckt besser (weniger künstlich-süß, mehr Geschmack durch Gewürze). Tipp: Starte mit Schoko-Brownies (schmeckt fast identisch zu normal).

Ist antientzündliches Backen teurer?

Ja, etwas. Mandelmehl 12 €/500g (vs. Weizenmehl 1 €/kg). Kokosöl 10 €/500ml (vs. Butter 2 €/250g). Aber: Du isst weniger (sättigender), keine Heißhunger-Attacken danach (sparst Geld für Snacks), bessere Gesundheit (sparst langfristig Arzt/Medikamente).

Kann ich normales Mehl 1:1 durch Mandelmehl ersetzen?

Nicht ganz. Mandelmehl hat kein Gluten (bindet nicht wie Weizenmehl). Faustregel: Ersetze 1 Tasse Weizenmehl durch 1 Tasse Mandelmehl + 1 extra Ei (für Bindung). Oder: Nutze Rezepte, die speziell für Mandelmehl entwickelt sind (wie oben).

Helfen diese Rezepte bei Gelenkschmerzen?

Ja, indirekt. Entzündungshemmende Zutaten (Kurkuma, Ingwer, Omega-3 aus Walnüssen) reduzieren systemische Entzündungen. Studien: Menschen, die antientzündlich essen (8 Wochen) haben -25% Gelenkschmerzen. Aber: Backen ist nur ein Teil. Kombiniere mit antientzündlicher Gesamt-Ernährung (Fisch, Gemüse, wenig Zucker).

Sind diese Rezepte für Kinder geeignet?

Ja, sehr gut. Energy Balls (Rezept 7) = Kinder lieben sie (süß, schokoladig). Muffins (Rezept 3) = perfekt Lunchbox. Beeren-Riegel (Rezept 9) = gesünder als gekaufte Müsliriegel. Tipp: Mach Kinder nicht darauf aufmerksam, dass es „gesund“ ist (sie sollen nur schmecken, dass es lecker ist).

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