So trainierst du in jeder Zyklusphase optimal – für mehr Energie, bessere Ergebnisse & weniger Erschöpfung.
Wenn Sport plötzlich mehr kostet als er bringt
Vielleicht kennst du das Gefühl:
Du gehst motiviert ins Training, ziehst dein Workout durch – und statt dieses „Ich-bin-unstoppbar“-Gefühls kommt…
- totale Erschöpfung
- bleierne Müdigkeit
- schlechte Laune
- Wassereinlagerungen
- oder das Gefühl: „Wieso wird mein Körper nicht stärker? Ich mache doch alles richtig.“
Ich verstehe dich total.
Viele Frauen ab 30 erleben genau das – und denken dann, mit ihnen stimmt etwas nicht.
Aber die Wahrheit ist:
Du hast keinen schwachen Körper.
Du hast einen zyklischen Körper.
Und genau deshalb funktioniert immer gleich trainieren für Frauen oft schlechter als für Männer.
Frauen sind keine kleinen Männer.
Unsere Hormone steuern Energie, Kraft, Ausdauer, Muskelerholung, Schmerzempfinden – und sie verändern sich über den Monat hinweg.
Wenn du diese Hormone mit deinem Training synchronisierst, passiert Magisches:
- mehr Energie
- bessere Leistung
- weniger Heißhunger
- weniger PMS
- mehr Muskeln
- schnellere Erholung
- weniger Erschöpfung
- konstantere Motivation
Lass uns tief eintauchen.

Warum zyklusgerechtes Training so wirksam ist – wissenschaftlich & praktisch
Der weibliche Zyklus beeinflusst:
- Stoffwechsel
- Muskelaufbau
- Regeneration
- Kraftniveau
- Schmerzempfinden
- Sauerstoffnutzung
- Stressresistenz
Wenn deine Hormone im Wechsel arbeiten – aber dein Training immer gleich bleibt, dann entsteht ein energetischer Konflikt.
➡️ Du pushst, wenn dein Körper Ruhe braucht.
➡️ Du bremst, wenn dein Körper eigentlich Power hätte.
Das kostet Kraft.
Manchmal sogar Wochen.
Frauen, die zyklusgerecht trainieren, berichten dagegen:
- höhere Power zu Beginn des Zyklus
- weniger PMS
- weniger Verletzungen
- weniger Heißhunger
- bessere Körperzusammensetzung
- kontinuierliche Fortschritte
Und genau das bekommst du jetzt: deinen Schritt-für-Schritt-Guide.
Die 4 Zyklusphasen & dein optimaler Trainingsplan

1. Menstruation – Regeneration & sanfte Aktivierung
(Tag 1–5)
Was hormonell passiert:
Östrogen & Progesteron sind niedrig → Energie niedrig, Schmerzempfinden höher.
Wie du dich fühlst:
ruhiger, sensibler, introvertierter, weniger Kraft
Bestes Training:
- Spaziergänge
- leichtes Yoga
- Mobility
- Stretching
- sanftes Körpergewichtstraining
Was du vermeiden solltest:
Intensive HIIT-Einheiten, Maximal-Krafttests, lange Cardio-Sessions.
Warum das klug ist:
Du hältst die Erschöpfung niedrig, reduzierst Krämpfe und unterstützt Regeneration.
2. Follikelphase – deine Power-Phase beginnt
(Tag 6–12)
Was hormonell passiert:
Östrogen steigt → Energie steigt → Fokus steigt → Regeneration verbessert sich.
Wie du dich fühlst:
leicht, stark, motiviert, kreativ
Bestes Training:
- Krafttraining (Progressive Overload!)
- HIIT
- Intervallläufe
- intensives Training
Warum es wirkt:
Du hast die höchste Trainings-Adaptionsrate.
Hier baust du Muskeln am effizientesten auf.
Extra-Tipp:
Jetzt ist der perfekte Moment, um Gewichte zu steigern.
3. Ovulation – peak Performance
(Tag 13–16)
Was hormonell passiert:
Östrogen auf dem Höhepunkt → maximale Power, Motivation & Stabilität.
Wie du dich fühlst:
sozial, leistungsstark, belastbar
Bestes Training:
- schwere Kraftsets
- Sprintintervalle
- funktionelles Training
- anspruchsvolle Cardioeinheiten
Warum:
Du hast die höchste Schmerz- und Belastungstoleranz.
Wichtig:
Verletzungsrisiko leicht erhöht → Hände & Knie stabilisieren, warm machen!
4. Lutealphase – Stabilität, nicht Überlastung
(Tag 17–28)
Diese Phase ist der Grund, warum viele Frauen denken, sie seien „unfit“.
In Wahrheit sind es nur die Hormone.
Was passiert:
Progesteron steigt → Temperatur steigt → Energie sinkt → Regeneration wird langsamer.
Wie du dich fühlst:
sensibler, schneller erschöpft, craving nach Ruhe & Essen
Bestes Training (erste Hälfte Luteal):
- moderates Krafttraining
- zügiges Gehen
- lockeres Intervalltraining
Bestes Training (zweite Hälfte Luteal):
- Yoga
- Pilates
- Mobility
- Spaziergänge
- leichtes Krafttraining
Warum:
Progesteron verändert deine Atmung, Temperaturregulation und Muskelerholung.
Zu viel Pushen führt hier zu:
- Erschöpfung
- Schlafproblemen
- Heißhunger
- Wassereinlagerungen
- schlechter Laune
Du trainierst nicht schlechter – du trainierst anders.
Warum Sport dich manchmal erschöpft – und wie du es vermeidest
1. Du trainierst entgegen deiner Hormone
Wenn du z. B. HIIT in der späten Lutealphase machst → Erschöpfung vorprogrammiert.
2. Du regenerierst nicht zyklusgerecht
Frauen brauchen ab der Ovulation mehr Mikro-Erholung.
3. Du isst zu wenig Protein
Muskeln wachsen nicht von Luft und Motivation.
4. Dein Blutzucker ist instabil
→ weniger Energie
→ mehr Cravings
→ schlechtere Recovery
5. Du schläfst zu wenig
Schlaf ist der größte hormonelle Performance-Booster.
Der ultimative Zyklus-Trainingsplan (übersichtlich & alltagstauglich)
Menstruation (Tag 1–5)
🔹 Spaziergänge
🔹 sanftes Yoga
🔹 leichte Mobilität
Follikelphase (Tag 6–12)
🔥 Krafttraining (schwer)
🔥 HIIT
🔥 Muskelaufbau-Fokus
Ovulation (Tag 13–16)
💥 Peak Performance
💥 schwere Sets
💥 Sprintintervalle
Lutealphase (Tag 17–28)
– erste Hälfte: moderates Training
– zweite Hälfte: ruhig + stressreduzierend
🌙 Yoga
🌙 Pilates
🌙 leichte Kraft-Einheiten
🌙 Walks
Biohacks für mehr Energie & bessere Leistung

1. Protein hoch – Stress runter
1,4–1,8 g pro kg Körpergewicht → stabile Energie, weniger PMS, bessere Regeneration.
2. Magnesium am Abend
200–400 mg → bessere Recovery, weniger Spannungen.
3. Blutzucker stabilisieren
Protein first, weniger Zucker abends, Spaziergang nach dem Essen.
4. Licht am Morgen
5 Minuten → Cortisolrhythmus stabilisiert sich → mehr Energie beim Training.
5. Schlaf priorisieren
Kein Training macht Schlafmangel wett.

Q&A – Häufige Fragen
1. Kann ich trotzdem jeden Tag trainieren?
Ja, aber zyklusgerecht in Intensität und Fokus.
2. Was, wenn mein Zyklus unregelmäßig ist?
Trainiere nach Symptomen:
Energie hoch → steigern
Energie niedrig → moderieren
3. Muss ich meinen Zyklus tracken?
Es hilft enorm.
Apps, Thermometer & Journaling sind easy Tools.
4. Macht zyklusgerechtes Training wirklich schlanker?
Ja – weil dein Körper endlich mit dir arbeitet, nicht gegen dich.
Fazit: Dein Zyklus ist dein größter Performance-Hebel
Zyklusgerechtes Training ist kein Trend.
Es ist Biologie.
Es ist der Schlüssel zu:
- weniger Erschöpfung
- mehr Energie
- besserer Leistung
- stärkerer Regeneration
- stabilerer Stimmung
- schnellerem Muskelaufbau
- weniger Verletzungen
Du musst nicht härter trainieren.
Du musst klüger trainieren – zyklusgerecht.







